Eurostars - ITERA
Integrative Test-Methodik für RFID-Anwendungen (ITERA)
Forschungsschwerpunkt:
Kompetenzfeld Fahrzeugmechatronik (Softwareengineering)
Projektleiter:
Prof. Dr. rer. nat. Christian Facchi
beteiligte Wissenschaftler:
Dipl-Inf. (FH) Andreas Hübner
Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Christian Bacherler
Fördergeber:
EUREKA Eurostars (Cut-Off 4)
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Problemstellung:
RFID (Radio Frequency IDentification) hat sich als Automatisierungs-Technologie im Logistiksektor seit Jahren etabliert, um einerseits Qualität, Sicherheit und Transparenz von Prozessen zu verbessern und andererseits die Möglichkeit für Rationalisierung und Kostensenkung zu bieten.
- Eine Hürde für KMUs sind aber die hohen Implementierungskosten. Rund 50% der Kosten für Automatisierungssysteme, welche hier als Plattformtechnologie für RFID gesehen wird, entfallen auf die Software, Tendenz steigend. Außerdem entfallen wiederum 60% bis sogar 80% der Gesamtkosten im Bereich der hochverfügbaren Softwaresysteme auf das Testen der Software.
- Es existieren Methodiken zum Testen von Automatisierungs-, genauer Mechatroniksystemen und zum Testen von reinen Softwareapplikationen. Eine spezielle Testmethodik allerdings, die die Hard- und Software-Spezifika von RFID-Systemen berücksichtigt, existiert noch nicht.
Zielsetzung:
Entwicklung einer Methodik zum Testen von RFID Applikationen
Durchführung:
ITERA verfolgt zunächst die Untersuchung, Anwendung und Integration von existierenden Techniken und Werkzeugen, sowie die Entwicklung einer Methodik zur Anwendung von generischen und reproduzierbaren Testszenarios für RFID-Anwendungen. Die anvisierte Methodik kann grob, wie folgt skizziert werden:
- Modultests für Softwarekomponenten, durchgeführt mit Hilfe von vorhandenen Frameworks wie JUnit oder NUnit.
- Integrationstest (Bottom-Up) für die verwendeten RFID-Hardwarekomponenten. Dient der Sicherstellung, dass die Funktion der Komponenten und Übertragungswege gegeben ist.
- Fokus sind Integrationstests (Top-Down), rein für Softwarekomponenten mithilfe der zuvor definierten, virtuellen RFID-Komponenten. Ziel ist es, dem Entwickler der Anwendungssoftware ein Mittel an die Hand zu geben, mit dem er Testläufe ohne jegliche RFID- bezogene Hardware ausführen kann.
- Systemtest der vollständig aufgesetzten RFID-Systemumgebung.
Kooperationspartner