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Prof. Dr.-Ing. Markus Bregulla
Markus Sander B.Sc., M.Eng. Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) Martin Bornschlegl

Telefon: (0841) 93 48-389
markus.bregulla@_we_dont_like_spam_haw-ingolstadt.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Einführung:

Die Hochschule Ingolstadt arbeitet im Rahmen des Forschungsprogramms "KMU-Innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zusammen mit dem Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme (AIS) der Technischen Universität München sowie mit dem Bayerischen Landeskriminalamt, dem Landesamt für Umwelt, sowie der Berufsfeuerwehr der Technischen Universität München und mit den Industriepartnern roboterwerk und proTime am Projekt "Durchgängige Zuverlässigkeit im Einsatz mobiler Manipulatoren" (DriEM²), das mit einem Gesamtvolumen von ca 1.434.000€ und einer Laufzeit von 30 Monaten zu Verbesserungen der von Sicherheitsbehörden eingesetzten mobilen Roboter zum Ziel hat.

Problemstellung:

Für die ferngesteuerte Analyse oder Manipulation einer Gefahrenstelle, z.B. eines Unfalles mit beteiligtem Gefahrguttransporter, oder eines verdächtigen Koffers, ist es wichtig, dass der eingesetzte mobile Roboter seine Funktion während der gesamten Einsatzdauer zuverlässig erfüllt. Die Defizite heutiger Manipulatorsysteme zwingen die Einsatzkräfte häufig dazu, unnötige Gesundheitsrisiken einzugehen.
Oft gibt es aus Kostengründen nur einen verfügbaren Manipulator eines jeden Typs, sodass für Schulungen entweder kein Roboter verwendet werden kann oder dieser für die Dauer der Schulung nicht für Einsätze zur Verfügung steht.
Ohnehin bleibt wegen Personalknappheit häufig für Schulungen auch nur wenig Zeit, was die Einsetzbarkeit von Robotern, die keine einfache und durchgängige Bedienung zulassen, erheblich einschränkt.

Zielsetzung:

Ein jederzeit verfügbarer und einsatzbereiter Manipulator in Kombination mit einem hohen Ausbildungsstand kann einen wesentlichen Beitrag zur Gewährleistung der zivilen Sicherheit leisten. Daher entwickelt das Institut für angewandte Forschung sowohl ein intuitives Bedienkonzept für künftige Generationen von mobilen Manipulatoren, das den Bedarf an kontinuierlichen Schulungen reduziert, als auch mit Industriepartnern ein Schulungskonzept, das unter der Verwendung von virtuellen Realitäten seinerseits die Notwendigkeit, an einem echten Roboter geschult zu werden, so weit wie möglich verringern soll. Im Rahmen des Projekts wird von anderen Partnern zudem eine zuverlässige und modulare Roboterarchitektur entwickelt, die es ermöglicht, ein- und dieselbe Plattform bedarfsgerecht an verschiedene Einsatzszenarien anzupassen.

Kooperationspartner

Lehrstuhl für Automatisierung und Informationssysteme der TU München
Landeskriminalamt Bayern
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Feuerwehr der TU München
roboterwerk
proTime