Präsident Schober nimmt an Delegationsreise nach Brasilien teil

17.04.2012

Neue Kooperationsverträge mit fünf brasilianischen Einrichtungen

Bild: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst


In der vergangenen Woche hat der Präsident der Hochschule Ingolstadt, Prof. Walter Schober, an einer von Ministerpräsident Horst Seehofer geführten Delegationsreise nach Brasilien teilgenommen. Als Mitglied einer hochkarätigen Wirtschafts- und Wissenschaftsdelegation konnte Prof. Schober die brasilianische Hochschul- und Forschungslandschaft erkunden und neue Kontakte mit Wissenschaftsorganisationen in den brasilianischen Bundesstaaten São Paulo, Paraná sowie Santa Catarina knüpfen.

Positive Bilanz der Brasilienreise
„Für die Hochschule ist die Reise äußerst positiv verlaufen“, resümiert Präsident Schober. Der brasilianische Markt habe mit 200 Millionen Einwohnern eine Dynamik, die im Wissenschaftsbereich viele Anknüpfungspunkte biete. „Wir konnten fünf Verträge mit drei brasilianischen Universitäten, aber auch mit dem Verkehrsministerium des Bundesstaates Paraná sowie der Auslandshandelskammer São Paulo schließen“, so Schober weiter.

Kooperationen mit drei brasilianischen Universitäten
Als Vertreter der Hochschule Ingolstadt unterzeichnete Präsident Schober Kooperationsverträge mit den Universitäten Universidade Estadual de Campinas (UNICAMP) sowie Universidade Federal de Santa Catarina (UFSC).
Am Standort Curitiba intensivierte die Hochschule die bereits bestehende Partnerschaft mit der Universität Universidade Federal do Paraná (UFPR). Mit der Forschungseinrichtung LACTEC, einem An-Institut der UFPR, wurde ein Vertrag für eine künftige Zusammenarbeit geschlossen, dessen Schwerpunkt zunächst auf dem Gebiet „Electrical Engineering“ liegen soll. Im Zentrum der weiteren Kooperationen sollen der Bereich Verkehrssicherheit sowie der Austausch von Studierenden stehen.  

Brasilien bereits früh im Fokus der Hochschule
Neben den anderen BRIC-Staaten Indien und China ist Brasilien bereits früh in den Fokus der Hochschule gerückt: „Die rund 20 Millionen Einwohner zählende Metropole São Paulo gilt als der Standort mit der größten Konzentration deutscher Unternehmen außerhalb der Bundesrepublik“, erklärt Georg Overbeck, kaufmännischer Leiter des Instituts für Angewandte Forschung (IAF), der die Kooperationen vorbereitet und die Organisation vor Ort übernommen hatte. „Die Kombination aus überschaubarer Fläche, geballter Wirtschaftskraft und dort ansässigen deutsch-brasilianischen Unternehmen ist weltweit einzigartig.“