Informationsveranstaltung zum Forschungsbau der Hochschule Ingolstadt

31.07.2012

Rund 100 Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger informierten sich am Montagabend an der Hochschule Ingolstadt über den geplanten Forschungsbau CARISSMA (Center of Automotive Research on Integrated Safety Systems and Measurement Area). Neben den baulichen Aspekten stand dabei die Bedeutung des Forschungszentrums für den Hochschulstandort im Mittelpunkt.

„Ingolstadt hat als erste Fachhochschule für angewandte Wissenschaften in Deutschland im Jahr 2010 vom Wissenschaftsrat die Genehmigung für den Bau eines Forschungszentrums erhalten“, erläuterte Prof. Dr. Walter Schober, Präsident der Hochschule Ingolstadt. CARISSMA ermögliche laut Schober am Campusgelände eine ideale Verzahnung von Forschung und Lehre und verdeutliche die technische Kompetenz der Hochschule. „Das ist auch vor dem Hintergrund unserer Bewerbung als Technische Hochschule bedeutsam“, ergänzte Schober.

„In unserem Forschungszentrum werden rund 50 Wissenschaftler eng mit Studenten an den Herausforderungen der Verkehrssicherheit von morgen arbeiten. Damit wird CARISSMA auch ein wichtiger Baustein zur Fachkräftesicherung in der Region“, so Prof. Dr. Thomas Brandmeier, Vizepräsident der Hochschule und wissenschaftlicher Leiter von CARISSMA.

Auf die baulichen Aspekte ging Regina Gerken, Baudirektorin im Staatlichen Bauamt Ingolstadt ein. Der Forschungsbau wird 123 Meter lang, 31 Meter breit und 8,5 Meter hoch sein. „Die Höhe liegt deutlich unter der der umliegenden Gebäude und zum Glacis wird ein Abstand von rund 40 Metern eingehalten“, betonte Gerken. Das sei eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu den bisherigen Festlegungen des städtebaulichen Rahmenplans.

Die Stadtbaurätin Renate Preßlein-Lehle erläuterte das weitere planerische Vorgehen in Sachen CARISSMA. Nach der Sommerpause soll der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan erfolgen.

Als Vertreter des beauftragten Architekturbüros Henn Architekten stellte Stefan Sinning einige Referenzobjekte wie das „museum mobile“ von Audi oder die „Gläserne Manufaktur“ der Volkswagen AG in Dresden vor. Bei CARISSMA sei man allerdings erst ganz am Anfang der Planungsphase.