Hochschule Ingolstadt ist Development Member des Car 2 Car Communication Consortiums

06.05.2010

Die Vernetzung von Fahrzeugen untereinander stellt eine Schlüsseltechnologie der zukünftigen Verbesserung der Verkehrseffizienz und Erhöhung der Verkehrssicherheit dar. Durch Vernetzung der Fahrzeuge untereinander können beispielsweise hochgenau Verkehrslageinformationen gewonnen werden, womit sich der Verkehrsfluss positiv beeinflussen lässt. Ein Beispiel für Fahrzeug-zu-Infrastruktur Kommunikation ist der Ampelassistent, welcher eine optimale Geschwindigkeit vor dem Überqueren der Haltelinie prognostiziert bzw. vor einem drohenden Rotlichtverstoß warnt. Damit diese Zukunftstechnologie schnell den Markt erobert, ist sowohl eine länderübergreifende als auch eine herstellerübergreifende Standardisierung der Kommunikation erforderlich. Dieses Ziel hat sich das „Car 2 Car Communication Consortium“ gesetzt, zu dem namenhafte Automobilhersteller (u.a. Audi, BMW Group, Daimler, Fiat), Automobilzulieferer (u.a. Continental, Bosch, Siemens) und Forschungseinrichtungen (u.a. TU München, DLR, Fraunhofer Institut) gehören. Die Arbeit des Konsortiums gliedert sich in mehrere Arbeitsgruppen zu den Themenbereichen Applikationen, Systemarchitektur, Kommunikation, Sicherheit, Simulation/Test und Roadmap/Einführungsszenarien.

Die Hochschule Ingolstadt (Kompetenzfeld Fahrzeugmechatronik, Bereich Fahrzeugkommunikation: Prof. Christian Facchi, Sebastian Röglinger) wurde nun als Development Member aufgenommen. Die Beteiligung des Kompetenzfeldes Fahrzeugmechatronik der Hochschule erfolgt zunächst in der Arbeitsgruppe Simulation/Test.

Die Hochschule Ingolstadt kann sich somit als Forschungseinrichtung an der Entwicklung und Standardisierung der Car2X-Technologie mit hohem praktischem Nutzwert beteiligen. Damit ist die Basis für eine anwendungsnahe Forschung mit hoher Praxisrelevanz im Bereich Fahrzeugkommunikation sichergestellt.