66 Austauschstudenten aus 16 Ländern freuen sich auf das Wintersemester 2010/11 an der Hochschule Ingolstadt. Mit Brasilien, Süd-Korea und Polen (Warschau) haben auch Austauschstudenten aus drei neuen Ländern bzw. Städten den Weg an die Hochschule gefunden. „Die Austauschstudenten mit ihren unterschiedlichen kulturellen Erfahrungen empfinde ich in jedem Jahr als große Bereicherung für unser Hochschule“; betont Präsident Schweiger. Der Hochschulstandort Ingolstadt wird auch im Ausland bewusst wahrgenommen. Die vielfältigen Hochschulpartnerschaften, die die Hochschule Ingolstadt in den vergangenen Jahren konsequent aufgebaut hat, zahlen sich verstärkt aus. In den letzten drei Studienjahren hat sich die Zahl der Austauschstudierenden an der Hochschule um über 25 % erhöht, von 67 im Studienjahr 2007/08 auf 85 im Studienjahr 2009/10. Die Aufnahme von diesen sog. Incomings ist Grundvoraussetzung dafür, dass Studierende der Hochschule Ingolstadt auch an den Partneruniversitäten im Ausland einen Platz bekommen.
Insgesamt ist in den letzten Jahren eine verstärkte Internationalisierung des Studiums an der Hochschule Ingolstadt festzustellen. Trotz der Umstellung der bisherigen Diplomstudiengänge auf die neuen Bachelor- und Master-Angebote hat sich an der Hochschule Ingolstadt auch die Zahl der Studierenden, die ein Studiensemester oder ein Praktikum im Ausland verbringen (Outgoings), deutlich gesteigert. Nutzten im Studienjahr 2007/08 bereits 145 Studierende diese Möglichkeit, waren es im Studienjahr 2009/10 über 240 Studierende, die prägende Erfahrungen im Ausland gesammelt haben. Die Hochschule bewegt sich damit gegen den zu beobachtenden Trend an anderen Hochschulen, wo aufgrund einer stärkeren Verschulung der Studiengänge insbesondere im Bachelorbereich die Zahlen der Austauschstudenten eher rückläufig sind.
Die Hochschule Ingolstadt ist bestrebt, die Internationalisierung weiter voran zu treiben. Während der China-Reise einer Ingolstädter Delegation aus Hochschule, Wirtschaft und Kommune konnten weitere Hochschulpartnerschaften, u.a. mit der Technischen Universität Qingdao, und Plätze für Industriepraktika akquiriert werden. Im Oktober startet darüber hinaus das neue Projekt „PIN – Praktikum im Inland“, das vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst DAAD gefördert wird. Damit wird eine neue Anlaufstelle für ausländische Studierende geschaffen, die ein Praktikum in der Region absolvieren wollen. Neben der Unterstützung bei der Suche nach interessierten Unternehmen wird es beispielsweise auch vorbereitende Workshops für den Start in den deutschen Arbeitsalltag geben. Vielfältige Angebote wie Länderabende oder gemeinsame interkulturelle Trainings für deutsche und ausländische Studierende sind fester Bestandteil des auf mehrere Jahre angelegten Projekts PIN. Das Projekt wird auch dazu beitragen, die bestehenden insgesamt mehr als 50 Hochschulpartnerschaften zu festigen und neue zu gewinnen.
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