Premiere: Das erste vollverkleidete Wasserstoff-Rennfahrzeug präsentiert sich auf der IAA

15.09.2009

„Wasserstoff – ein Treibstoff der Zukunft! Die Hochschule Ingolstadt hat diesen Rennwagen mit Studenten und Professoren fakultätsübergreifend in nur 1 1/2 Jahren entwickelt und gebaut – zusammen mit unserem Partner der RMIT University in Melbourne. Ein tolles internationales Projekt das „High Tech“ im Leichtbau zeigt: Rennsporttechnologie made at Ingolstadt University!“

Die Hochschule Ingolstadt und das Royal Melbourne Institute of Technology entwickelten gemeinsam den ersten voll verkleideten Rennwagen im Le Mans-Stil mit Wasserstoff-Verbrennungsmotor und Druckwasserstoffspeicher.
Nach drei Semestern Arbeit wurde er 2009 in Melbourne präsentiert.

Im November 2008 wurden der in Ingolstadt entwickelte Motor und das in Australien gebaute Chassis zusammengefügt.

Drei Semester lang – seit März 2007 – hatten mehr als 50 Studenten in Ingolstadt unter der Federführung des Projektgründers und leitenden Ingenieurs, Prof. Dr.-Ing. Jörg Wellnitz – Professur für Leichtbau an der Hochschule Ingolstadt – sowie über 40 Studenten in Melbourne an der Entwicklung des Prototyps gearbeitet. So genügt das im Rennauto verbaute aufwändige Tanksystem höchsten Sicherheitsansprüchen und ist mehrfach zertifiziert. Der Prototyp soll nun weltweit für den funktionierenden Einsatz von Wasserstofftechnologie in Fahrzeugen werben.


Zahlreiche Sponsoren, auch aus der Automobil und Zuliefererbranche, unterstützen das Forschungsprojekt. Im Frühjahr fand ein Geschwindigkeitsrekordversuch in Melbourne statt, der im Guinness Book of Records in der Kategorie „Kleinstes und schnellstes Fahrzeug mit Wasserstoffverbrennungsmotor“ eingetragen werden soll. Der Rennwagen war auch auf dem Stand von Bayern Innovativ auf der IA 2009 in Frankfurt.
Ziel der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Ingolstadt ist es, in Form dieses spektakulären Rennwagens das Wasserstoffantriebskonzept publik zu machen und damit auf die praxisorientierte Verwendbarkeit erneuerbarer Energien aufmerksam zu machen.

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