Die Idee einer Fähre über die Donau auf Höhe des Stadttheaters ist nicht neu – mit der technischen Umsetzung befasste sich jetzt eine Projektgruppe von Studierenden der Fakultät Maschinenbau der Hochschule Ingolstadt. Die Ergebnisse werden jetzt beim kommenden Danube Day vorgestellt.
Das Projekt „Energieversorgung der Donaufähre“ untersucht mögliche Konzepte zur Erzeugung regenerativer Energie für die geplante Fähre. Im Vordergrund stand dabei stets der Wunsch, die Verbundenheit der Bürger Ingolstadts mit der Donau durch eine attraktive und moderne Flussüberquerung bei Festen und an Wochenenden zu fördern. Entscheidend war aber auch, die Umweltverträglichkeit im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens sicherzustellen.
Bei der geplanten Donaufähre handelt es sich um eine sogenannte Gier- oder Strömungsfähre, die allein durch die Strömung der Donau angetrieben wird. Die Position der Fähre wird über ein quer über die Donau gespanntes Führungsseil gehalten. Die erzeugte Energie ist zur Deckung des Stromverbrauchs möglicher Beleuchtungsmittel sowie weiterer Ausstattung der Fähre vorgesehen.
Im Rahmen einer Studienarbeit wurden verschiedene Methoden zur Erzeugung der benötigten Energie unter Verwendung von Wind-, Wasser-, und Sonnenenergie entwickelt. Vier mögliche Konzepte sowie verschiedene Beleuchtungs-Möglichkeiten werden am 29.06.12 zwischen 14 und 18 Uhr an einem Stand beim „Danube Day“ der Ingolstädter Bevölkerung vorgestellt.
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