Wellenreiten auf der Donau

20.06.2012

Projektgruppe der Hochschule Ingolstadt entwickelt Konzepte

Wellenreiten auf der Donau? Warum eigentlich nicht. Zehn Studierende der Hochschule Ingolstadt haben im Rahmen des Studienprojektes „INWave“ im Sommersemester 2012 eine Machbarkeitsstudie und Konzepterstellung zum Thema „Eine Welle für Ingolstadt“ durchgeführt und verschiedene Konzeptvorschläge für eine Welle zum Surfen auf der Donau in Ingolstadt ausgearbeitet. Die Ergebnisse wurden nun im Rahmen einer Abschlusspräsentation vorgestellt.

Am Anfang stand die Idee des begeisterten Wellenreiters Sven Schreiber. Eine Surfwelle auf der Donau wäre nach Meinung von Schreiber ein Besuchermagnet und würde die Attraktivität des Flusses erheblich steigern. Eine Projektgruppe um Prof. Dr.-Ing. Konrad Költzsch nahm sich an der Hochschule Ingolstadt dieser Herausforderung an und kam nach umfangreichen Recherchearbeiten und Strömungsversuchen zu überraschenden Ergebnissen.

Denn eine Welle in der Donau ist durchaus realisierbar. Es existieren derzeit sogar vier attraktive Standorte. Der Favorit der Projektgruppe ist eine Surfwelle kurz vor der Donaubühne, die sogenannte Schlosswelle. Hier wäre vermutlich die weltweit breiteste Surfwelle in einem Fluss mit einer Breite von 40 Metern und einer Höhe von etwa einem Meter umsetzbar. Die Welle wäre damit viermal breiter als die im bekannten Münchner Eisbach.

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