IRMA: Praktikumsmodell G8/G9

02.02.2010

2011 fast doppelt so viele Abiturienten in der Region/ Hochschule Ingolstadt, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und Unternehmen in der Region bereiten sich auf mehr Bewerber vor/ IRMA unterstützt die Institutionen mit dem Praktikumsmodell G8/G9

Im Jahr 2011 stehen viele Schüler/innen vor einer großen
Herausforderung: denn in diesem Jahr werden doppelt so viele Schüler
das Gymnasium mit dem Abitur abschließen. Die einen zum ersten Mal in
nur acht Jahren, die anderen zum letzten Mal in den bisher üblichen
neun Jahren. Der doppelte Abiturjahrgang G8/G9 stellt aber nicht nur
die Schüler/innen auf die Probe, gerade die Hochschulen, Universitäten
und Unternehmen werden in diesem Jahr mit mehr Bewerbungen als
sonst rechnen müssen.

Die Hochschule Ingolstadt und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
haben Möglichkeiten gefunden, den vielen Bewerbern gerecht zu werden: So
können Studierende bestimmte Studiengänge bereits im Sommersemester
beginnen, die eigentlich erst im Wintersemester starten würden. Damit können
die Absolventen des G9 bereits im Mai 2011 in ein Studium starten.
Die INITIATIVE REGIONALMANAGEMENT Region Ingolstadt e.V. (IRMA)
unterstützt diese Bestrebungen für den doppelten Abiturjahrgang 2011 mit dem
Projekt „Praktikumsmodell G8/G9“. Ziel dieses Projekts ist es, zusätzliche
Vorpraktikumsplätze in der Region - primär für die technischen Studiengänge -
zu schaffen. Diese zusätzlichen Plätze sollen dann um Blockveranstaltungen an
der Hochschule Ingolstadt ergänzt werden und so zu einer Entzerrung beim
Andrang auf Studiums- und Praktikumsplätze in der Region beitragen. Die
erfolgreich besuchten Veranstaltungen können bei einem späteren Studienbeginn an der Hochschule Ingolstadt angerechnet werden.

„Wenn die Mitglieder der IRMA zu den attraktivsten Arbeitgebern und damit auch zu der attraktivsten Region in Deutschland zählen wollen, müssen wir auch das Umfeld entsprechend gestalten. Bildung ist dabei eine Kernkompetenz. Der technologische Fortschritt und die Veränderungen der Märkte und Kundenerwartungen erfordern laufende Anpassung von Wissen und Können, um vorn zu bleiben. Mit dem Praktikumsmodell G8/G9 antworten wir auf klare Bedürfnisse der Absolventen des doppelten Abiturjahrgangs und eröffnen Ihnen die Möglichkeit ihr Studium vernünftig zu beginnen“, so Dr. Werner Widuckel, IRMA Vorstand und Vorstand AUDI Personal- und Sozialwesen.
Bereits ab Februar werden die zwölf Gymnasien in der Region in die Planung mit
eingebunden. Über Informationsveranstaltungen und einen Fragebogen sollen
die Angebote der Hochschulen vermittelt und der Bedarf an Plätzen geklärt
werden.


Stehen die Ergebnisse fest, dann werden anhand dieser Daten gezielt
Unternehmen gesucht, die für den Aufbau zusätzlicher Vorpraktikumsplätze
gewonnen werden sollen.


„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit der IRMA ein Angebot für den doppelten
Abiturjahrgang 2011 einrichten zu können, so Prof. Gunter Schweiger, Präsident
der Hochschule Ingolstadt. „Mit dem Praktikumsmodell G8/G9 wird eine
attraktive Alternative zum direkten Studienstart im Sommersemester
geschaffen.“