AHA-Labor an der Hochschule Ingolstadt

26.07.2012

150 Schülerinnen und Schüler entwickeln Konzepte für das Leben von Morgen

Rund 150 Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 18 Jahren aus Ingolstadt und der Region nehmen heute an der Hochschule Ingolstadt am AHA-Labor teil. Der Nachhaltigkeitskongress der im Rahmen des Projekts „Städte im Wissenschaftsjahr 2012“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung stattfindet, widmet sich einen Tag lang der Frage „Wie wollen wir leben?“. Ingolstadt wurde in diesem Jahr neben Karlsruhe und Bremen bundesweit als eine von drei Städten für das AHA-Labor ausgewählt.

Professor Dr. Walter Schober, Präsident der Hochschule Ingolstadt, ging in seiner Begrüßung die Bedeutung des AHA-Labors ein. „Es ist toll, wenn sich Jugendliche intensiv mit der Frage befassen, wie die Welt von morgen lebenswert gestaltet werden kann. An Antworten auf diese Frage arbeiten wir auch täglich an der Hochschule Ingolstadt.“ Auch der Kulturreferent der Stadt Ingolstadt Gabriel Engert zeigte sich erfreut über das große Interesse am AHA-Labor: „Die Schulen in Ingolstadt waren von Anfang an begeistert von der Idee. Das Thema Nachhaltigkeit kann heute gar nicht früh genug vermittelt werden.“

Im Rahmen der ganztägigen Veranstaltungen wechseln sich Vorträge mit Workshops und bewegten Pausen ab. Die Schülerinnen und Schüler gehen unter anderem der Frage nach, warum Äpfel aus Neuseeland kommen müssen oder ob es ein Recht auf Gesundheit und Bildung gibt. In den Workshops geht es beim Thema „Urban Gardening“ darum, wie Städte mit einfachen Mitteln grüner gemacht werden können. Zum Einsatz kommen hier Seedbombs, also Kugeln aus Pflanzensamen oder Erd-Graffitis.

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